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Nutzen für die Umwelt

Die Umwelt schonen und an zukünftige Generation denken?

Mit einem Blockheizkraftwerk kein Problem.
Reines Pflanzenöl als Kraftstoff gewährleistet einen geschlossenen Kohlendioxid-Kreislauf, d.h. eine nachwachsende Ölpflanze benötigt für die Produktion des Öls genauso viel Kohlendioxid wie durch dessen Verbrennung wieder freigesetzt wird. Zudem belastet Pflanzenöl die Umwelt weder durch Benzol, noch durch Schwefel oder andere schädliche Dämpfe.

Verbindliche Klimaschutzziele wurden erstmals 1997 durch die Mitglieder der Vereinten Nationen verabschiedet. Insgesamt sollen bis zum Jahr 2010 die wichtigsten Treibhausgasemissionen um rund 5% reduziert werden. Die Bundesregierung hat sich zu einer Treibhausgasreduktion von 21% bis zum Jahr 2010 als Beitrag verpflichtet. Zwischen 1990 und 1996 sind die CO2-Emissionen in Deutschland um etwa 15 % zurückgegangen, was nur zum Teil aus Erfolgen bisheriger Klimaschutzbemühungen, zum überwiegenden Teil aus dem wirtschaftlichen Rückgang im Osten Deutschlands resultiert.
Zur Umsetzung der Verpflichtung setzt die Bundesregierung im Falle der Unternehmen bisher auf freiwillige Selbstverpflichtungen. Um das Reduktionsziel zu Erreichen, ist die Beteiligung und vor allem Mitwirkung der Kommunen auf regionaler Ebene ein entscheidender Faktor.
Mit der Umsetzung von Effizienzmaßnahmen im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung, der Senkung des Wärmebedarfs von Gebäuden und der Nutzung erneuerbaren Energien können erhebliche Reduktionspotenziale erschlossen werden.
Kommunen errichten, verwalten und unterhalten wichtige Teile der wirtschaftlichen Infrastruktur, überwachen den Planungsablauf, entscheiden über kommunale Energieversorgung und wirken auch an der Umsetzung der nationalen und regionalen Energiepolitik mit. Als Politik- und Verwaltungsebene, die den Bürgerinnen und Bürgern am nächsten ist, spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Information und Motivation der Öffentlichkeit und ihrer Sensibilisierung für eine nachhaltige Entwicklung zu mehr Energieeffizienz.
Einerseits hat also die Kommune als Energienachfrager, als politischer Entscheidungsträger und in manchen Fällen auch als Energieanbieter auf die Umsetzung von Effizienzzielen großen Einfluss. Andererseits - was nicht gesetzlich gefordert ist, wird im kommunalen Verwaltungsjargon als "freiwillige Maßnahme" bezeichnet. Unter dem Diktat der derzeit und wohl auch langfristig weiterhin leeren öffentlichen Kassen werden solche Bereiche als erste auf den Prüfstand gestellt, wenn man schon die gesetzlichen "Pflichtaufgaben" kaum noch hinreichend erfüllen kann.
Es stellt sich die Frage, ob eine Kommune nicht trotzdem Ihren Einfluss nutzt und "Energieeffizienz zur Pflichtaufgabe macht". Für diese Herausforderung braucht sie neue, aber erprobte Instrumente und entsprechende Handlungsspielräume.

Aktuelle Infos

23.02.2012
Einspeisevergütung für das KWKG - Gesetz
Die Einspeisevergütung je kWh Strom im 1.Quartal 2012 beträgt insgesamt: 10,801 ct
setzt sich wiefolgt zusammen
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Baseload-Strompreis der Börse EEX aus dem jeweils letzten Quartal 4,991 ct.
Zuschlag für vermiedene Netzkosten (je nach Standort, ca.) 0,70 ct.
KWK-Bonus bis 50 kW Leistung (für 10... [ weiterlesen ]

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