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Unter Solarwärme auch Solarthermie wird die thermische Energie der Sonnenstrahlung nutzbar gemacht.

Praktisch in jeder Region Deutschlands lässt sich heute das Energieangebot der Sonne wirkungsvoll nutzen. Die jährliche Sonneneinstrahlung liegt zwischen 900kWh/m2 und 1200kWh/m2. Eine thermische Solaranlage nutzt die Sonnenenergie zur Trinkwassererwärmung und wahlweise auch zur Heizungsunterstützung. Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung sind energiesparend und umweltschonend. Kombinierte Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung finden immer mehr Anwendung. Mit den heute technisch ausgereiften Solarsystemen lässt sich ein beachtlicher Anteil der Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung nutzen. Das spart wertvolle Brennstoffe ein und entlastet durch die vermiedene Schadstoff-Emissionen spürbar unsere Umwelt.

Thermische Solaranlagen werden am häufigsten zur Trinkwassererwärmung eingesetzt. Bei diesen Anlagen läßt sich mit einem reletiv geringem materiellen Aufwand eine gute Wirtschaftlichkeit erreichen. Ob es möglich ist, eine bereits vorhandene Heizungsanlage mit einer thermischen Solaranlage zu kombinieren, ist im Einzelfall zu prüfen. Die konventionelle Wärmequelle muss unabhängig von der Solaranlage den Warmwasserbedarf in einem Gebäude decken können. Auch in Schlechtwetterperioden besteht ein entsprechender Komfortbedarf, der zuverlässig abzudecken ist. Bei Anlagen zur Trinkwassererwärmung in Ein- und Zweifamilien-häusern wird in der Regel eine Deckungsrate von 50% bis 60% angestrebt. Auch eine Dimensionierung unterhalb 50% ist sinnvoll, wenn die zur Verfügung stehenden Verbrauchswerte nicht sicher sind. Bei Mehrfamilienhäusern sind generell geringere Deckungsraten als 50% sinnvoll.

Thermische Solarsysteme lassen sich auch als Kombianlagen zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung auslegen. Auch die solare Schwimmbaderwärmung in Kombination mit Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung ist möglich. Da in den Übergangszeiten heizungsseitig niedrige Systemtemperaturen gefahren werden, spielt die Art der Wärmeverteilung für die Effektivität der Anlage nur eine untergeordnete Rolle. So kann eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung sowohl in Verbindung mit Fußbodenheizung als auch mit Heizkörpern realisiert werden. Für die Anlagen zur Trinkwassererwärmung kombiniert mit Heizungsunterstützung liegt die anzustrebende Deckungsrate zwischen 15% und 35% des Gesamtjahreswärmebedarfs für Warmwasser und Heizung. Die erreichbare Deckungsrate ist stark vom Gebäudewärmebedarf abhängig. Da bei diesen Anlagen ein wesentlich höherer Anlagenbedarf notwendig ist und im Winter, wenn die meiste Energie für die Heizung benötigt wird, die Sonne nur eine geringe Energiemenge abgibt, arbeiten diese Anlagen nicht so effektiv, als bei der alleinigen Warmwasserbereitung.









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Aktuelle Infos

27.01.2012
Das EEG ab 01. Januar 2012
Die Einspeisevergütung beträgt,

1. bis 30 kW 24,43 Cent pro kWh
2. bis 100 kW 23,23 Cent pro kWh
3. bis 1 MW 21,98 Cent pro kWh
4. ab 1 MW 18,33 Cent pro kWh
5. Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen 18,76 Cent... [ weiterlesen ]

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